Neuer Vikar in Sondelfingen

Liebe Gemeinde,

am 1. April - oder, wichtiger: am Ostersonntag, - darf ich meinen Dienst als Vikar in Ihrer Kirchengemeinde antreten.

Die kommenden zweieinhalb Jahre werden dann meine Ausbildung zum Pfarrer unserer Landeskirche abschließen, die ich 2012 mit dem Theologiestudium in Tübingen begonnen habe.

Ich habe sehr gern studiert. Vor allem unzählige Gespräche über Gott und das Leben, seinen Sinn und was denn dran ist an dem Christus, dem Gott, der für uns ist, haben ihre Spuren hinterlassen. Das Studium hat mich immer wieder herausgefordert, mich neu auf Gott und die Menschen, mit denen ich zusammen unterwegs war, einzulassen. Doch vor allem freue ich mich darauf, mich nun ganz auf Sie einzulassen. Ich bin neugierig, Sie nach und nach kennenzulernen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Gottes Liebe und sein Geheimnis zu feiern.

Für mich hat das auch immer ganz besonders mit Musik zu tun. Ich liebe es, Musik zu machen. Ob Jazz, Pop oder Klassisch, Choräle, neue Lieder oder Lobpreis. Sie ist für mich die Weise, in der ich Gott gegenüber am leichtesten Lob und Dank, aber auch Klage und Zweifel ausdrücken kann. Besonders gern musiziere ich zusammen mit meiner Frau, die seit 2015 in Reutlingen als Grundschullehrerin arbeitet. Seitdem wohnen wir auch gemeinsam hier in Reutlingen, in einer Wohnung in der Oststadt, in der wir für die Zeit meines Vikariats wohnen bleiben werden.

Ursprünglich stamme ich nicht aus der Region, sondern aus Öhringen im Hohenlohekreis. In Hohenlohe habe ich nicht nur meine Kindheit und Jugend bis zum Abitur verbracht, sondern auch meinen Bundesfreiwilligendienst in der kirchlichen Jugendarbeit absolviert. Eine Erfahrung, die ich dort machen durfte, hat sich für mich bisher immer wieder bestätigt: In Gottes Gemeinde lohnt es sich, Kreativität, Liebe  und Aufmerksamkeit zu investieren, denn Gott hat oft mehr vor, als wir auf den ersten Blick erkennen können. In diesem Sinne freue ich mich, mit Ihnen gemeinsam unterwegs zu sein!

Ihr

Luca Bähne

Neuer Jugendreferent

Hallo!

Ich heiße Tobias Wagner und bin Jugendreferent im evangelischen Bezirksjugendwerk Reutlingen (ejr). Seit November 2017 habe ich einen Teilauftrag für die Jugendarbeit in Sondelfingen, nachdem meine Kollegin Manuela Heim seit Sommer in Elternzeit ist.

Meine Ausbildung habe ich an der Evangelischen Missionsschule in Unterweissach gemacht und die weiteren Schwerpunkte meiner Arbeit im ejr sind der Kinder- und Jungscharbereich und die Schülermentorenakademie Reutlingen, SMART. Außerdem bin ich noch Vorsitzender des Kreisjugendrings Reutlingen.

Ich bin verheiratet, und wir haben zwei Jungs, Jonathan und Jan-David, im Alter von 11 und 8 Jahren.

In Sondelfingen begleite ich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bin beim Samstagsbrunch dabei und entwickle gerade zusammen mit den Jugendmitarbeitern ein zukünftiges Angebot für Jugendliche und junge Mitarbeiter. Auch im Konfirmandenunterricht bin ich immer wieder mal dabei.

Wer Fragen oder Anregungen hat, darf mich gerne ansprechen. Ich freue mich, hier in der Kirchengemeinde mitzuwirken und bin gespannt, was wir gemeinsam in der Jugendarbeit entwickeln und gestalten werden!

Herzliche Grüße Tobias Wagner

Die Johanneskirche ist auf FELS gebaut!

Liebe Gemeinde,

mit eigenen Augen zu sehen, dass unsere Johanneskirche nicht auf Sand, sondern auf Fels gebaut ist, sollte eigentlich eine Beobachtung sein, die beruhigend wirkt. Nicht so bei unserem Umbau im Gemeindesaal!

 

Was ist geschehen? Die Böden im Foyer, Flur und im Gemeindesaal sollten alle auf ein Niveau gebracht werden, ohne Stolperkanten. Die Bühne sollte ebenfalls entfernt werden, um den Raum zu vergrößern bzw. um bei kleineren Veranstaltungen die Tische und Stühle zu lagern.

Als die Holzkonstruktion der Bühne entfernt war, musste noch ein Betonsockel abgetragen werden und nun zeigte sich, dass die Nordwand der Johanneskirche entgegen den Statikplänen kein Betonfundament besaß, sondern direkt auf den Fels gestellt war. Beruhigend war nur: es sind in über 50 Jahren keine Risse entstanden!

Vom Statiker Norman Gaisser wurde eilends eine Lösung erarbeitet, mit der die Wand nun für die Zukunft stabilisiert werden sollte. Dafür musste der neue Notausgang für die Betonpumpe als „Eingang“ benutzt werden.

 

Tage später hat sich dann bei näherer Untersuchung herausgestellt, dass doch ein Fundament vorhanden ist!! – also alle Aufregung umsonst. J

 

Was ist bereits erledigt?

·       Elektro: nachdem sämtliche nicht mehr zugelassenen elektrischen Leitungen stromlos geschaltet worden sind, wurden neue Leitungen verlegt, ausreichend Steckdosen…

·       Heizkörper sind montiert

·       Lüftungsanlage, Rohre für Belüftung und Entfeuchtung verlegt

·       Küche ausgebaut, Entwässerungs-schacht eingebaut, Rohre verlegt.

·       Decken demontiert – außer im Saal

·       Alle Fenster gegen neue, besser gedämmte Fenster mit Jalousien ausgetauscht,

·       Notausgang im Gemeindesaal eingebaut

·       Erdgas-Anschluss durch FairEnergie

 

Was fehlt noch?

·       Einbau der Küche

·       Beleuchtung im Foyer und im Gemeindesaal

·       Bodenbeläge im Gemeindesaal, Foyer und Flur

·       Trennwände in den WCs für Herren, Damen und für Menschen mit Behinderung

·       Neue Saaltüren, die man so öffnen kann, dass sie nicht mehr im Flur den Weg versperren

·       Modulare Bühnenelemente

·       Malerarbeiten, Schreinerarbeiten

 

Trotz der vielen Punkte wollen wir bis Ende Mai fertig sein.

 

Im September – mit Einladung im nächsten Gemeindebrief – wollen wir mit Ihnen die neu gemachten Räume einweihen.

 

Frank Ziegler,
Vors. des Bauausschusses