„Kirche in der Welt“ oder ein Sommer ohne die Perle Europas

Liebe Gemeinde,

das Vikariat ist in verschiedene Abschnitte der Ausbildung eingeteilt. Die Basisausbildung werde ich Ende Juni mit verschiedenen Prüfungen abschließen. Vor dem Schlussabschnitt kommt dann die „Ergänzungs- und Vertiefungsphase“. Nicht sehr konkret ist diese Überschrift über eine Zeit, auf die ich mich sehr freue.

Von Juli bis Anfang Oktober werde ich nicht in Sondelfingen sein und hier arbeiten, sondern in Jerusalem. Konkret heißt das, dass ich bei Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. (ASF) in Jerusalem arbeiten werde. Die Idee hinter dieser Ausbildungsphase ist, dass ich als Vikarin in einer Einrichtung arbeite, die nicht zu meiner Landeskirche gehört, und damit meinen Horizont erweitere. Dass ich sensibel werde für gesellschaftspolitische und interkulturelle Zusammenhänge. ASF will für die heutigen Folgen der Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus sensibilisieren und aktuellen Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten entgegentreten. Weil mein Herz für Israel schlägt und ich die Arbeit von ASF spannend und unterstützenswert finde, habe ich mich dort um eine Stelle beworben und eine Zusage erhalten.

So werde ich also bis Mitte Oktober ohne die Perle Europas auskommen müssen. Damit dies nicht zu schmerzhaft wird, freue ich mich besonders über Ihr Gebet und auch über Nachrichten aus der Heimat.

Ich freue mich auf die „Kirche in der Welt“ in Jerusalem und auch schon auf die Zeit von Oktober bis Februar, in der ich dann noch einmal intensiv in Sondelfingen mit Ihnen zusammen in der Sondelfinger „Kirche in der Perle Europas“ arbeiten kann.  

....ich bin dann mal weg......

Liebe Sondelfinger,

richtig schnell gingen die letzten 3 Jahre vorbei, in denen ich in Sondelfingen die Jugendarbeit unterstützen durfte.

Es war eine schöne Zeit und ich bedanke mich für alle freundlichen Begegnungen und netten Gespräche!
Schön, was in der Zeit alles gewachsen ist; vom monatlichen Samstagsbrunch, über die Jugendgottesdienste,
gemeinsame Konfi-Stunden bis hin zu Jugend- und Mitarbeiterabenden. Es hat alles richtig viel Spaß gemacht
und ich freu mich, dass die Jugendarbeit mit den tollen Ehrenamtlichen so auch weitergehen kann und wird.

Am 21. Juli werde ich im Rahmen des ejr-Festes „BBQ“ verabschiedet, bevor ich dann ab August in den
Mutterschutz und anschließend in Elternzeit gehe.

Wer beim Fest rund ums ejr dabei sein will ist herzlich willkommen.
Anmeldung unter info@ejr.de erbeten!

Man sieht sich! Eure/Ihre Manuela Heim 

Es blüht bald wieder um die Kirche - warum?

In diesem Jahr haben wir die Blühmischung  „Bienensommer“ bei unserer Johanneskirche und beim Gemeindehaus Efeu ausgesät.  Zur Freude der Menschen und zum Lobe Gottes und seiner wunderbaren Schöpfung.

Darüber hinaus möchten wir mit diesem Projekt auch aufmerksam machen für das Thema Insekten und ihre Probleme. Es gibt bei uns immer weniger Insekten und immer weniger Nahrung  für sie.  Unsere Kulturlandschaft hat sich verändert durch fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft sowie umfangreichen Siedlungs- und Straßenbau. Es fehlen den Insekten blühende Wiesen, so wie es die Älteren unter uns noch kennen. Kaum eine Blüte darf aufblühen, weder auf landwirtschaftlich genutzten Flächen noch auf kommunalen Flächen und sogar in privaten Gärten und Gütlen sind Rasenmäher und Rasentraktoren im Dauereinsatz.

Da bleibt keine Blüte übrig, die die Insekten so dringend brauchen. 

Dabei sind Bienen und andere Insekten unverzichtbare Lebensspender.  So sind etwa 80% der heimischen Kultur- und Wildpflanzen von der Bestäubung durch Bienen und anderen Insekten abhängig.  Ohne Bienen gäbe es für uns Menschen viel geringere Ernten und viel weniger Artenvielfalt.

 

Gerade in der Sommerzeit wird das Nahrungsangebot für alle Nektar- und Pollen sammelnden Insekten, wie z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge immer knapper. So hat sich die Situation für Insekten, wie z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge in den letzten Jahren enorm verschlechtert. Darum haben wir wieder eingesät und hoffen auf viele, die auch mitmachen und Blumen in ihren Gärten einsäen und eine Wiese auch mal blühen lassen.  Wir freuen uns auf Mitstreiter für mehr Natur- und Umweltschutz, zur Freude der Menschen und zum Lobe Gottes.

Dr. Andrea Riedinger

Gemeinsam unterwegs

Nicht nur für Sherry, Flamenco und Tapas ist die wärmste und trockenste Region Europas bekannt. Erleben Sie in einer neuntägigen Reise das maurisch-christliche Andalusien, mit seinem kulturellen Reichtum an Orten wie Málaga, Córdoba, Sevilla, Gibraltar, Granada, Ronda, Nerja, Baéza, Cádiz und Jerez de la Frontera; erholen Sie sich an der Costa del Sol, genießen Sie die spanische Lebensart und die Gemeinschaft der Reisegruppe.

Herzlich lade ich Sie ein, im kommenden Jahr gemeinsam mit mir Andalusien zu entdecken: Für 9 Tage, vom 10.02.2018-18.02.2018 begleite ich eine Reise ins kulturhistorische, maurisch-christliche Andalusien.

Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam diese Reise zu machen.

 Bei Fragen melden Sie sich gern bei mir!

 Mit freundlichen Grüßen, Vikarin Jennifer Berger

Die Handy-Aktion – „fragen.durchblicken.handeln!“

Mit dieser Aktion sammeln die Kreissparkasse Reutlingen, das Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. -und die Katholische Erwachsenenbildung  KEB-Bildungswerke e.V. alte oder kaputte Handys im Kreis Reutlingen.

Wir wollen mitmachen: von März bis Oktober 2017 wird es in der Johanneskirche einen Sammelbehälter für Ihre alten oder kaputten Handys geben.

Die Handys werden recycelt, und so kann ein Beitrag geleistet werden, sensibler mit den endlichen Rohstoffen umzugehen. Das hilft der Umwelt und den Menschen, die bei der Gewinnung der Rohstoffe z.B. im Kongo und asiatischen Ländern ausgebeutet werden.

Bringen Sie Ihre alten oder kaputten Handys in die Johanneskirche und helfen Sie so beim Sammeln für den guten Zweck.